"Fliegerhorsttrasse" – Die wesentlich bessere Alternative!

Die Trasse Süd2 ist durch die Entwicklung am Militärflughafen komplett widersinnig geworden. Es wäre sinnvoll sie zu vergessen und auf eine viel sinnvollere Fliegerhorsttrasse zu setzen.

"Es wird keine Nordumfahrung ohne die Nordanbindung geben", versprach OB Gotz auf der Langengeislinger Bürgerversammlung 2013. Auf überwiegend bereits vorhandenen Straßen im Fliegerhorst Erding würde parallel zur alten Römerstraße eine komplette Süd- Nord Verbindung an Langengeisling vorbei geschaffen. (im Bild grün eingezeichnet).

Was läge also näher, als diese Süd-Nord Verbindung gleich bis zur B388 oder sogar auf der geplanten B388 SO bis zur ST2084 zu verlängern und somit eine wirkliche Umfahrung der Stadt Erding zu ermöglichen.

   Im Bundesverkehrswegeplan 2014 wird die sog. "Südostumfahrung Erding" (B388 SO, südlich, grün eingezeichnet) in der obersten Prioritätsstufe enthalten sein. Dazu wird die neue Trasse der B388 genau bei Schollbach/Loh abzweigen, nahe  Ammersdorf die St2084 kreuzen und in Pretzen wieder auf die alte Trasse zurück kehren.

Um die ST2084 direkt an die Nordumfahrung- Fliegerhorsttrasse anzubinden und eine wesentlich erhöhte Verkehrswirksamkeit einer Nordumfahrung zu erreichen, könnte man den Abschnitt Schollbach/Loh der B388 Südost bis Ammersdorf schon im Zuge der Nordumfahrung realisieren.



 Der aus unserer Sich absurde Abschnitt von Langengeisling bis Hecken wäre somit komplett überflüssig.

Die vernünftigere Alternative würde bedeuten:

Die Nordumfahrung geht durch den westlichen Teil des Fliegerhorstes und wird in die Bebauungsplanung der Stadt für das westliche Fliegerhorstgelände integriert.

Die Nordumfahrung verläuft größtenteils auf der Trasse der geplanten und dann nicht mehr notwendigen Nordanbindung und wird aus Lärmschutzgründen weiter von Langengeisling weg gerückt. Entlang der gesamten Trasse sind Lärmschutzmaßnahmen in maximaler Wirksamkeit realisierbar.

Von der B388 aus gehend verläuft die Nordumfahrung auf der geplanten Trasse der neuen B388SO und bindet die ST2084 an, somit entfallen Belastungen für Mauggen und Salmannskirchen.

Die Verkehrswirksamkeit dieser Variante ist wesentlich günstiger als bei der völlig sinnlosen Umfahrung des Fliegerhorstes im Norden und der Schleusung des gesamten verkehrs durch Bockhorn. Die Stadt Erding wird auf kürzestem Weg umfahren. Der neue Bahnhof wird von Osten angebunden, das Hauptverkehrsgeschehen rückt von der "Wasserturmkreuzung" weg nach Osten.

Der gesamte Abschnitt verläuft auf bestehenden und geplanten Trassen, der zusätzliche Flächenverbrauch ist also auf ein Minimum reduziert. Die Flächen im Fliegerhorst wären vom Staat zu erwerben und würden nicht der Landwirtschaft entzogen.

Im westlichen Teil des Fliegerhorstareals ist der Eingriff in Lebensräume z.B. von Wiesenbrütern auch nicht größer als bei der aktuellen Planungsvariante Süd2.

  


Die Planung Süd 2 bringt hingegen:

  • Massiven Verbrauch von wertvollem Bauernland.
  • Verkehrsinfarkt in Bockhorn und Hecken, Gefährdung der Menschen dort, Lärmschutz ist nicht realisierbar.

Deshalb Schluss mit dem Vorhaben ED99 Trasse Süd2   - JETZT  !!